In Arbeitspaket 1 (AP1) wurde einerseits das INTERCARE Modell auf Basis der Erfahrungen aus der ersten Umsetzung überprüft und aktualisiert (z. B. Anpassung der Unterrichtsinhalte für die INTERCARE Pflegefachpersonen an die aktuelle Evidenz, Update von Informationsmaterialen für die Pflegeinstitutionen).
Andererseits wurden passende Implementierungsstrategien für Arbeitspaket 2 (AP2) entwickelt, die im Vergleich zu den in der ersten Umsetzung von INTERCARE verwendeten Strategien weniger ressourcenintensiv sind. Dazu können z. B. die Dauer, die Häufigkeit oder die Form verändert werden oder es können Strategien weggelassen oder durch weniger aufwändige ersetzt werden. Die Entwicklung baut auf einer theoriegeleiteten Kontextanalyse auf, die bereits im ersten Durchgang identifizierte, hinderliche und förderliche Faktoren für die Umsetzung aktualisiert.
Die Aktualisierung und Entwicklung geschah in einem partizipativen Ansatz mit einer Arbeitsgruppe von Pflegeinstitutionen und einer Stakeholdergruppe.
- Pflegeinstitutionen: sowohl Institutionen aus dem ersten Durchgang als auch Institutionen mit Interesse an INTERSCALE
- Stakeholdergruppen: alle Stakeholder aus dem ersten Durchgang mit Ergänzungen (d. h. z. B. Vertretungen von Politik, Behörden, Leistungserbringende, Berufsgruppen, Bewohnende-Räte).
Ziel der Workshops mit der Arbeitsgruppe war es, den Aktualisierungsbedarf zu identifizieren und sowohl das INTERCARE-Modell als auch die Implementierungsstrategien kontextadäquat zu aktualisieren, resp. neue zu entwickeln.